Therapie

Was ist eine Radiosynoviorthese?
Die Radiosynoviorthese hat ihren festen Stellenwert in der lokalen Therapie von Gelenkerkrankungen. Sie wirkt langfristig entzündungshemmend auf die Gelenkschleimhaut und mindert subjektiv wie objektiv die Beschwerdesymptomatik in dem behandelten Gelenk. Durch die positive Beeinflussung der gelenkbezogenen Entzündungszeichen verringert sich häufig das Fortschreiten der Gelenkerkrankung. In vielen Fällen können damit die Medikamenteneinnahmen reduziert werden und gesundheitliche und soziale Folgen, wie Berufsunfähigkeit, Nachfolgeoperation sowie deren Folgekosten vermieden werden.

Bei der Radiosynoviorthese werden Radionukleide mit geringer Strahlenreichweite (sogenannte Betastrahler: Yttrium 90, Rhenium 186 oder Erbium 169) unter sterilen Bedingungen und unter Bildwandlerkontrolle in das zu behandelnde Gelenk gespritzt. Durch die kurze Reichweite der Strahlen ist gewährleistet, daß bei sorgfältiger Anwendung und sorgfältiger Nachsorge der Patienten die Strahlungsenergie nahezu vollständig in der Gelenkhöhle, in die sie eingebracht wurde, verbleibt.

Die Strahlungsenergie führt zu einem langsamen und langfristig wirksamen Absterben der entzündlich-aktiven Gelenkschleimhautzellen und damit zu einem Rückgang der Entzündung und der Ergußbildung.
 

Welche Gelenkerkrankungen können behandelt werden?

Welche Nebenwirkungen treten auf und wann darf eine Radiosynoviorthese nicht durchgeführt werden?

Wie wird eine Radiosynoviorthese durchgeführt?

Warum muss nach der Behandlung das Gelenk 48 Stunden ruhig gestellt werden?

Gibt es Alternativverfahren zur Radiosynoviorthese?

Zusammenfassung