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Die nuklearmedizinische Therapie (Radiosynoviorthese) Die Radiosynoviorthese ist eine seit vielen Jahren anerkannte Maßnahme der entzündungshemmenden lokalen Gelenktherapie. Bei der Radiosynoviorthese werden strahlende
Substanzen unter sterilen Bedingungen und unter Röntgenkontrolle in das zu behandelnde Gelenk gespritzt. Angezeigt ist diese Therapie bei Gelenkschleimhautentzündungen bei unterschiedlichen Gelenkerkrankungen. Außerdem können
sogenannte "Verschleiß"-erkrankungen von Gelenken mit wiederkehrenden Gelenkergüssen und Ergußbildungen nach Gelenkoperationen therapiert werden. Mit der Radiosynoviorthese können langjährige (bis zu über 10 Jahren dauernde)
Besserungen der Gelenkbeschwerden erreicht werden. Die Anzahl der Nebenwirkungen ist sehr gering, wenn das Gelenk nach der Therapie 48 Stunden lang ruhiggestellt wird. Vergleichende Untersuchungen haben gezeigt, daß die
Strahlenbelastung des gesamten Körpers sehr gering ist und die Therapie auch bei jüngeren Menschen durchgeführt werden kann. Als Kontraindikationen gelten eitrige Gelenkentzündungen, eitrige Hauterkrankungen im Einstichbereich,
eine massive Gelenkeinblutung, ein frischer Gelenkbruch, eine deutliche Gelenkinstabilität sowie eine Schwangerschaft.
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