Nukleardiagnostik
Röntgenuntersuchungen und nuklearmedizinische Untersuchungen haben gänzlich unterschiedliche Aussagen; sie ergänzen einander und steigern die diagnostische Aussagesicherheit. Während die Röntgenuntersuchung zum Beispiel bei rheumatischen Erkrankungen das Ausmaß der Zerstörungen zeigt, weist die nuklearmedizinische Untersuchung den Arzt auf die Stärke der Entzündung hin. Mit der Kombination von Röntgendiagnostik und nuklearmedizinischer Diagnostik erreichen die Ärzte der Rheumaklinik Aachen eine Verbesserung der diagnostischen Aussagesicherheit. Sie ermöglichen damit eine effektivere Gestaltung der differenzierten Therapie.

Angeboten werden in der Rheumaklinik Aachen insbesondere die szintigrafischen Untersuchungen der Knochen sowie der Schilddrüse, aber auch Spezialuntersuchungen wie Speicheldrüsenszintigrafie und Speiseröhrenszintigrafie. Für diese Untersuchung hat die Rheumaklinik Aachen über hochmoderne Geräte, die auch spezielle Schichtverfahren erlauben (sogenannte SPECT-Technik).

Übrigens

Die Strahlenbelastung der nuklearmedizinischen Diagnostik ist gering. Sie liegt bei der nuklearmedizinischen Untersuchung der Gelenke und Knochen in einer Größenordnung, die man als Wanderer im Hochgebirge an einem Tag erhält.

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