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Ergotherapie (Ergo: griechisch: machen/tun - arbeiten)
- kann als nichtärztliche Behandlung definiert werden, mit dem Ziel den Patienten bei der Wiedererlangung seiner physischen und sozialen Fähigkeiten im
Alltag zu unterstützen.
- Tätigkeitsmerkmale
- ergotherapeutische Diagnostik - auf der Basis der ärztlichen Diagnostik - durch Überprüfungsverfahren, Test- und Beobachtungsverfahren; In-take Gespräch
- Therapieplanung: gemessen an den individuellen Bedürfnissen des Patienten, Therapieziel festsetzen
- Durchführung der Behandlung/Intervention
- Therapieablauf durch Einzeltherapie
- aktive Therapie - Funktionelle Therapie:
handwerkliche Techniken als Mittel zum Erhalt oder zur Verbesserung der Fingerfertigkeiten
- Peddigrohrflechten, Makrameeknüpfen,
- Webtechnik: Hochweben
- Webübungsplätze für die unteren Extremität
Tischweben/FEPS
- Töpfern
- Übungsprogramm "Hände" mit Therapieknete
- Handgymnastik Wasserbad/Sandkiste
- "Help-Arm"-Übungsgerät für die obere Extremität aktiv/passiv umsetzbar
- Orthesenversorgung
Herstellung von Hand- und Armschienen aus thermoplastischem Material:
- Lagerungsorthese bei zum Beispiel CTS/RA/Schmerz
- Ulnarspangen
- MCP-Spangen bei Kollapshand
- 8er Schiene: V Finger an IV fixieren
- PIP-Orthese bei Schwanenhalsdeformität
- "Link"-Orthese bei Knopflochdeformität, beginnend
- Daumenorthesen
- Hohlhandring bei Flektorenkontraktur
- Quengelschienen
- ATL-/Selbsthilfetraining - Überprüfung
(Aktivitäten des täglichen Lebens) Ziel: durch Handlungs- und alltagsorientierte Aktivitäten größtmögliche Selbständigkeit und Unabhängigkeit beim Patienten erreichen
Bereiche: Hygiene, Haushalt, Bekleiden, Essen, Trinken, Beruf, Hobby und Freizeit durch: Fragebogen Defizite ermitteln dann: Hilfsmittelberatung, Demonstration, evtl. Anfertigung (Schwamm-Kammhilfe;
Schlüsselkopf, Greifhilfen, u. v. m.) Gelenkschutzanleitung; adaptierte Bewegungsabläufe erüben
- Patientenschulungsprogramm/Gruppentherapie
- Modul Ergotherapie bei: Rheumatoider Arthritis Gelenkschutzprinzipien vorstellen, anhand von praktischen Beispielen erläutern bei: Morbus Bechterew
Rückengerechtes Verhalten im Alltag bei: chron. Rückenschmerz "Heben-Bücken-Tragen-Transportieren-Sitzen-Liegen" (Drei Therapieeinheiten in Theorie und Praxis)
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