|
Labordiagnostik Die Rheumaklinik aachen hat ein eigenes Labor. Es arbeitet für die LVA Rheinprovinz und auch für
niedergelassene Ärzte des Bezirkes Nordrhein sowie Kliniken aus allen Regionen Deutschlands. Zusätzlich zur Routinediagnostik wird im Rheumaforschungsinstitut der LVA Rheinprovinz an verschiedenen Fragestellungen der
Rheumatologie gearbeitet. Ein besonderer Schwerpunkt der Arbeit ist die Autoantikörperdiagnostik.
Röntgendiagnostik Die
Röntgenabteilung kann auf das gesamte Spektrum der konventionellen radiologischen Diagnostik zurückgreifen. Dafür stehen drei verschiedene Arbeitsplätze mit Rasterwandstativen und Buckytischen zur Verfügung. Weiterhin dient ein
hochmodernes Schichtgerät mit differenzierten Schichtmodalitäten nebst einem gut ausgestatteten Durchleuchtungsarbeitsplatz der diagnostischen Abklärung rheumatischer, orthopädischer sowie internistischer Krankheitsbilder.
Schwerpunkt der diagnostischen Abklärung sind Aufnahmen der Knochen und der Gelenke. Einer diagnostischen Abklärung unterzogen werden können auch die inneren Organe wie Lungen, Magen-Darm-Trakt, Nieren oder Galle.
Nukleardiagnostik Für die
Nukleardiagnostik verfügt die Rheumaklinik Aachen über eine Gammakamera mit großem Rechteckkopf und mehreren Spezialkollimatoren. Die Einrichtung hat die SPECT-Technik (Single Photonen Emissions ComputerTomographie) und eine
hochmoderne Rechnereinheit mit aktueller Software.
Während die Röntgenuntersuchung morphologische Veränderungen von Körperorganen zeigt, sind nuklearmedizinische Untersuchungen Funktionsuntersuchungen. Das Szintigramm
weist auf die Aktivität der entzündlichen Vorgänge in den betroffenen Gelenken hin. Die Kombination beider Untersuchungsverfahren erhöht die diagnostische Aussagesicherheit und ermöglicht damit eine effektivere Gestaltung einer
differenzierten Therapie.
Insbesondere durch das SPECT-Verfahren können auch bei chronischen Wirbelsäulenerkrankungen sehr genaue Aussagen über die Aktivierung von degenerativen Erkrankungen gemacht werden. Von hohem
klinischen Interesse für die Therapiegestaltung (zum Beispiel Facetteninfiltration) ist die Frage, ob die im Röntgenbild häufig nachweisbaren Spondylarthrosen aktiviert und für klinische Beschwerden des Patienten verantwortlich
sind.
Es werden Gelenk-, Wirbelsäulen-, Schilddrüsen-, Speicheldrüsen-, Speiseröhrenszintigraphien und Ganzkörperuntersuchungen durchgeführt. Letztere dienen oft zur Abklärung der Sicca-Symptomatik, insbesondere bei
Kollagenosen und Sjögren-Syndromen.
Allgemeine Diagnostik Die
sorgfältige Diagnostik ist eine entscheidende Voraussetzung der nachfolgenden Therapie und Rehabilitation. Für die allgemeine krankheitsspezifische und rehabilitationsspezifische Diagnostik hat die Rheumaklinik Aachen gut
ausgerüstete diagnostische Abteilungen.
Das Spektrum der Untersuchungsverfahren
- Blutgasanalyse vor/nach Belastung
- Dopplersonografie (arteriell/venös)
- Duplexsonografie (arteriell/venös)
- Echokardiografie einschließlich Dopplerechokardiografie
- Elektromyografie
- Elektroneurografie
- Endoskopie (Gastroskopie, Rektosigmoidoskopie)
- Kapillarmikroskopie
- Lichtreflexionsrheografie
- Ruhe-EKG, Belastungs-EKG, Langzeit-EKG
- Sonografie (Bewegungssystem, Abdominalorgane, Schilddrüse, Speicheldrüsen)
- Spirometrie und Bodyplethysmografie
- Thermometrie
- Tränen- und Speicheldrüsenfunktionstests
|